Vorträge / Exkursionen

Der Förderverein bietet regelmäßig Vorträge zu historischen und aktuellen Themen rund um das Automobil an. Sie richten sich an eine interessierte Öffentlichkeit und finden normalerweise immer am ersten Donnerstag jeden Monats um 17 Uhr im August Horch Museum statt. Ferner bietet der Verein Fachexkursionen an.

Die Einladung zur jeweiligen Veranstaltung erfolgt per Email an in einem Verteiler aufgenommene Vereinsmitglieder und Interessenten. Eine Aufnahme in den oder Löschung aus dem Email-Verteiler ist jederzeit möglich unter der unten angegebenen Email-Adresse.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist nach einer Anmeldung unter bernhard.klose@web.de möglich.
Für die Teilnahme an den Vortragsveranstaltungen wird ein Kostenbeitrag von 5,00 € p.P. erhoben.

Neu:
Ausgewählte Vorträge werden ab sofort auch auf dem YouTube-Kanal des Fördervereins gestreamt und können dort verfolgt werden!

veranstaltungen in 2026 - 1. Halbjahr

5. Februar 2026 | 17:00 Uhr | Vortrag

Wie der Sprit in den Zylinder kommt - Vom Tank bis zum Ansaughub

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Referent:
Doz. Dr. sc. techn. Wolfgang Leidholdt, ehem. leitender Mitarbeiter der imk automotive GmbH, Chemnitz
 

Ort:
August Horch Museum Zwickau, Audistraße 7, Vortragssaal

Im letzten Vortrag des Autors im März 2024 ging es darum, was an elek­trischer Ausrüstung nötig ist, um einen Verbrennungsmotor zu betreiben. Diesmal geht es um die zweite wichtige Komponente der Motor-Peri­pherie: Den Kraftstofffluss. Der Tank, früher nur ein Behälter, ist heute ein elektronisch gesteuertes System. Die Benzinpumpe ist auch so ein Ding mit Pfiff: Früher meistens eine Membranpumpe, werden heute oft Hochdruckpumpen gebraucht. Und dann der Vergaser – ein hydraulisch-pneumatischer Analogrechner. In der modernsten, wenn auch letzten Ausbaustufe, ein Wunderwerk aus Düsen für Luft und Benzin. Nachfol­gend kam die Einspritzung, elektronisch gesteuert. Zunächst analog,heu­te durchweg digital. Und dann gibt es die Einspritzpumpe für Diesel­mo­toren. Auch das wird inzwischen elektronisch geregelt. Viel Ingenieurs­kunst. Das alles bietet genügend Stoff für einen technischen Vortrag. Wer also Benzin im Blut hat und nicht weiß, woher es kommt, kann sich den Vortrag anhören.

5. März 2026 | 17:00 Uhr | Vortrag

Rekonstruktion eines Flugzeuges Focke-Wulf Fw 200 CONDOR aus den 1930er Jahren durch das Deutsche Technikmuseum (Berlin), Teil II

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Referent:
Günter Hujer, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, ehrenamtlicher Projektkoordinator CONDOR

Ort:
August Horch Museum Zwickau, Audistraße 7, Vortragssaal

In den 1930 er Jahren wuchs in den Industrieländern der zivile Luftver­kehr beträchtlich und somit auch der Bedarf an leistungsfähigen, zuve­rlässigen und komfortablen Flugzeugen. Mitte der 1930er Jahre ent­wickelten in Deutschland zwei Firmen entsprechende Flugzeuge: Jun­kers die Ju 90 (Der grosse Dessauer) und Focke-Wulf in Bremen die Fw 200 CONDOR. Nach kurzer Entwicklungszeit erfolgte der Erstflug im September 1937. Das viermotorige Flugzeug galt seinerzeit als eines der modernsten und besten Verkehrsflugzeuge der Welt. Mit einer Reichwei­te von 2 500 km galt sie als ausgesprochenes Langstreckenflugzeug. Im Linienflugverkehr der Deutschen Lufthansa transportierte sie 26 Passa­giere. Die Ost-West Nonstop-Atlantiküberquerung gelang dem CONDOR im August 1938. Für diesen Sonderflug vor Berlin nach New York mußten allerdings zusätzliche Treibstofftanks in die Kabine eingebaut werden. Hauptkunde war die Lufthansa und die dänische DDL.
Mit Beginn des 2. Weltkrieges war es aus mit der Zivilluftfahrt. Für die deutsche Kriegsführung wurden bewaffnete Fernaufklärer benötigt, die Fw 200 wurde entsprechend umkonstruiert, modifiziert und aufgerüstet. Insgesamt wurden bis 1944 etwa 275 Fw 200 gebaut, die meisten in der militärischen Variante. Nicht eine einzige Maschine hat die Zeiten über­standen, weltweit existiert kein originaler CONDOR. Das im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof seit 2021 ausgestellte Exponat eines CON­DOR ist ein 1:1 Nachbau, eine Rekonstruktion auf Basis von Wrackfund­stücken.
In einem 2-teiligen Vortrag erläutert unser Referent Günter Hujer Technik und Historie sowie die Rekonstruktion dieses legendären Flugzeuges.

9. April 2026 | 17:00 Uhr | vortrag

Kohlendioxid, Energie und Klima – Wohin geht die Reise und wie schnell?

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Referent:

Prof. i. R. Dr.-Ing. habil.  Werner Hoffmann, Westsächsische Hochschule Zwickau, Kraftfahrzeugtechnik/Verbrennungsmotoren

Ort:
August Horch Museum Zwickau, Audistraße 7, Vortragssaal  

Der Kohlendioxidgehalt der Erdatmosphäre ist beginnend ab -8000 Jahre vor der Zeitrechnung bis heute aus Untersuchungen von Lufteinschlüs­sen in Eis-Bohrkernen der arktischen Gebiete weitgehend bekannt. Die gegenwärtig vor sich gehende markante Zunahme des CO2-Gehalts in der Atmosphäre wird heute als eine der wesentlichen Ursachen für die extremen Veränderungen beim Klima auf der Erde angesehen. Auffällig ist, dass von -8000 bis -5500 Jahren vor der Zeitrechnung der CO2 Gehalt nur wenig veränderlich war. Von -5000 Jahren an bis ungefähr 1850 trat eine recht moderate aber weitgehend stetige Zunahme ein. Die Veränderung des CO2-Gehalts ist im Wesentlichen gleichlaufend mit der Zunahme der Weltbevölkerung erfolgt. Anschließend ist in der sehr kur­zen Spanne der Neuzeit von nur wenig mehr als 150 Jahren bis heute eine dramatische Zunahme des CO2-Gehalts erfolgt.
Diese enorme Zunahme kann u. a. den Aktivitäten der Menschen für die Energiegewinnung zugerechnet werden.
Unser Referent Prof. Werner Hoffmann wird in seinem Vortrag die Fragen beantworten:
- Was können wir uns an weiterem Kohlendioxid noch leisten,
- wie wird sich der CO2-Gehalt zukünftig entwickeln und
- wie ließe sich das Klimaproblem (hoffentlich) meistern?

7. Mai 2026 | 17:00 Uhr | vortrag

Tensorflow, Yolo und Co - Moderne Automobile im Würgegriff der künstlichen Intelligenz

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Referent:
Prof. Dr. rer. nat. habil. Peter Hartmann, 
Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien - AZOM, Zwickau
 
Ort:
August Horch Museum Zwickau, Audistraße 7, Vortragssaal

Das AZOM bietet für Unternehmen Dienstleistungen in der Entwicklung und Erprobung von industrietauglichen optischen Messverfahren für unterschiedliche Technologiefelder. Es bildet die Schnittstelle zwischen der Medizintechnik, der Kraftfahrzeugtechnik, dem Maschinenbau und der Halbleiterindustrie. Seit der Eröffnung dieses Fraunhofer-Anwendungszentrums im November 2016 ist Prof. Hartmann Leiter dieser Einrichtung, die die erste ihrer Art in den neuen Bundesländern ist.

3. und 4. Juni 2026 | 2-Tage-Exkursion: Berlin

Technik-Museum Berlin, Flughafen Tempelhof, Technologiepark Adlershof – Luftfahrtstätten, Luftfahrtgeschichte Dessau

Ort:
Berlin Tempelhof, Adlershof, 
Dessau
 
Änderungen vorbehalten

Prof. i. R. Dr.-Ing. Matthias Kolbe 
AG EX: Exkursion / Vortrag