Dauerausstellung

 

Etwa 160 automobile Großexponate und eine Vielzahl von Kleinexponaten begeistern auf 6.500 m² Ausstellungsfläche (nicht nur) Auto- und Technikfreunde.

Ein Wechselspiel von Objektpräsentationen und Inszenierungen prägt die Ausstellung, ergänzt durch Multimediastationen und historische Dokumente.

Den Auftakt der Ausstellung bilden ein Audi und zwei Horch aus dem Jahre 1911.

Lassen Sie sich anschließend faszinieren von den Prachtstücken der Zwickauer Automobilbaukunst: Den eleganten Horch- und Audi-Modellen der 1920er und der 1930er Jahre.

Erfahren Sie mehr über die Gründung und den Werdegang der Auto Union bis hin zur Kriegsproduktion während des Zweiten Weltkrieges.

Das Kontorgebäude gibt dem Besucher Einblicke in die Technologie und mechanische Fertigung der 1920er und 1930er Jahre. Komplett funktionsfähige Maschinen mit Transmissionsantrieb und ein Horch-Motorenprüfstand versetzen zurück in die Produktionszeit der historischen Automobile.

Die Konstruktionsweise früherer Karosserien lässt sich u.a. an einem unverkleideten Audi im Detail nachvollziehen.

 

Im Untergeschoss des Museums wird die Motorisierungswellen der 1920er und 30er Jahre dargestellt, vornehmlich durch Automobile und Motorräder der Marken DKW und Wanderer.

Das Thema Freizeit und Mobilität der 1930er Jahre beschreibt den Ausbau des Straßennetzes und das zunehmende Urlaubsangebot jener Jahre.

Inszeniert wird dieses Thema mit Fahrzeugen in einer Picknick- und Autobahnsituation sowie vor einer winterlichen Kulisse.
Der Pkw im Alltag der 1930er Jahre
Boxenstopp für die Auto Union-Rennwagen

Der Erweiterungsbau widmet sich zunächst dem Rennsport der späten 1920er und 1930er Jahre: Nehmen Sie Platz auf den Zuschauerrängen an der Rennstrecke und genießen Sie die spektakuläre Video-Präsentation zur Geschichte der Silberpfeile. Die Auto Union-Typen C und D stehen dabei schon in der Startaufstellung, ein Stromlinienrennwagen wird gerade vom Renntransporter gerollt.

Daran schließt der Automobilbau in Zwickau nach 1945 an: Zunächst finden sich hier die unmittelbaren Nachkriegsprodukte wie Schrotmühlen und Tretautos, gefolgt von der ersten volkseigenen Fahrzeugproduktion, die anfangs in Zwickau neben Pkw auch noch Lkw und Traktoren umfasste.

Einmillionster Trabant von 1973
Beschossener VW Phaeton und Karosserie des Bentley Bentayga
Zentral im weiteren Verlauf ist der Trabant. Er präsentiert sich u.a. mit Wohnanhänger auf der Straße in den Urlaub oder geparkt vor einem typischen DDR-Bungalow. Man kann selbst virtuell einen Trabant tunen oder eine Simulationsfahrt durch eine Plattenbau-Siedlung antreten.

Einzigartig ist die Fertigungsanlage für die Herstellung von Duroplast - der vielfach patentierten Kunststoff-Beplankung des Trabant.

Geheimentwicklungen und Prototypen trifft man im Museum ebenso an wie Rallyeausführungen, den „1.1er“ oder den letzten Trabant.
Und wie ging es nach der Wende 1989/1990 weiter?
Diese Frage führt in die Gegenwart zu VW Sachsen, der Zulieferindustrie und den Entwicklungsbüros.
So ist Zwickau bis heute die tragende Säule im Autoland Sachsen.

Hier können u.a. ein VW Golf Citystromer, ein beschossenes VW Phaeton-Sonderschutzfahrzeug und eine Bentley Bentayga-Karosserie bestaunt werden.

Die Ausstellung endet mit einem Wörthersee-Golf des Jahres 2017 praktisch in der Gegenwart.
Mit dem virtuellen Rundgang erhalten Sie einen noch bildlicheren Eindruck der Ausstellung.

Auch die Villa von August Horch kann auf Wunsch besichtigt werden!
Wenden Sie sich dazu einfach an das Kassenpersonal.
Eine Aufsichtskraft begleitet Sie gern in die ehemalige Fabrikantenvilla!

Die Ausstellung in unserem Museum ist mit Ausnahme der Horch-Villa barrierefrei.