Das August Horch Museum möchte allen Gästen ein angenehmes Erlebnis automobiler Geschichte schaffen, das in guter Erinnerung bleibt. Deshalb haben wir mit der Neugestaltung in den Jahren 2002 bis 2004 bewusst ein auf weitgehende Barrierefreiheit ausgerichtetes Museumskonzept umgesetzt, das allen Besuchern einen gleichermaßen guten, wie vollständigen Zugang zur Ausstellung und zu den Vortrags- sowie Tagungsräumen ermöglicht.

Grundlegend galt es, bauliche Voraussetzungen für die Zugängigkeit aller Bereiche des Museumskomplexes für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen, aber beispielsweise auch für Familien mit Kinderwagen zu schaffen. Dies erforderte einerseits spezielle Lösungen bei der Sanierung des historischen Baukörpers an sich, da vielfältige denkmalpflegerische Anforderungen für eine möglichst umfassende Erhaltung des authentischen Zustandes beachtet werden mussten. Andererseits war ein Ausstellungskonzept zu entwickeln, das unter anderem weite Durchgänge vorsah oder die geplanten Inszenierungen geschichtlicher Momentaufnahmen, wie Tankstelle und Messestand, für alle Gäste erreichbar macht. Dies ist, mit Ausnahme der Horch-Villa, gelungen. Die Bausubstanz des 1911 als Direktionswohnhaus der Audiwerke errichteten Gebäudes läßt eine entsprechende Veränderung leider nicht zu.

Unseren Gästen mit Mobilitätseinschränkung stehen reservierte, behindertenfreundliche Parkplätze zur Verfügung, von denen aus der Museumseingang auf kurzem Weg und ebenerdig erreichbar ist.

Der Zugang zum Museum erfolgt durch eine separate Tür im Eingangsbereich. Nach Betätigen der leicht zugänglichen, gut ausgewiesenen Klingel gewähren unsere Kassenmitarbeiter Einlaß. Auch und natürlich den Familien mit Kinderwagen.

Da für Besucher, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, leider keine Möglichkeit besteht, zwischen den beiden Ebenen der Ausstellung über die eingebaute Rampe zu wechseln (Länge und damit mögliche Neigung sind dem historischen Baukörper verpflichtet) sind Fahrstühle vorhanden, die diese Ebenen einfach und ohne Schwierigkeiten verbinden. Über diesen Weg sind auch die Tagungs- und Konferenzräume zu erreichen.

Eine entsprechend ausgestattete Behindertentoilette steht ebenfalls zur Verfügung. Sie ist gleichzeitig als Babywickelraum eingerichtet.

Im gesamten Ausstellungsbereich stehen ausreichende, bequeme Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen und Verweilen bereit.


Darüber hinaus sollten natürlich auch weitere Barrieren abgebaut werden, um beispielsweise blinden und sehbehinderten Menschen, aber auch Gehörlosen einen möglichst umfangreichen  Einblick in die Geschichte des Zwickauer Fahrzeugbaues geben zu können. Dies verwirklichen wir durch spezielle Führungen, die das Angebot des Museums in diesem Bereich ergänzen und jederzeit – auf Voranmeldung – gern gebucht werden können. Weitere Informationen dazu finden Sie im Bereich »Ausstellung« unter dem Menüpunkt »Führungen«.
 
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Unser großer Parkplatz direkt gegenüber des Eingangs mit Behindertenstellplätzen
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Unser Eingangsbereich
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Breite Durchgänge
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Rampen erleichtern die Zugänglichkeit für Kinderwagen und Rollstühle
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Gut zugänglicher Fahrstuhl direkt im Eingangsbereich
Zum Ausstellungsrundgang